Willkommen im Sonderforschungsbereich 738

Wir forschen an der Optimierung konventioneller und innovativer Transplantate - für eine bessere Transplantationmedizin in der Zukunft.

Die Anzahl der Organspender in Deutschland ist seit Jahren rückläufig. Umso wichtiger ist es für die Wissenschaft, nach Alternativen zur soliden Organtransplantation zu suchen und mit gezielten Forschungsprojekten ein möglichst langes Überleben der knappen Spenderorgane zu erreichen. Unter anderem daran forschen wir. Zum Wohle tausender Patienten, die in Deutschland auf ein Spenderorgan warten.

   

Postmortale Organspender in Deutschland - Veränderung im Zeitverlauf

SFB 738 - Termine

09.05.2017, 13:00 – 14:00

Student Lunch mit Prof. Dr. Hans-Dieter Volk

Wir freuen uns über den Besuch von Prof. Dr. Hans-Dieter Volk vom Institute for Medical Immunology an der Charité Berlin, anlässlich dessen wir unseren „SFB Student Lunch“ veranstalten.

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Kolloquium mit Prof. Dr. Hans-Dieter Volk

Im Rahmen des SFB738-Kolloquiums referiert Prof. Volk am 9. Mai 2017 zum Thema "Impact of aged immune system on tissue regeneration, immunotherapy, and tolerance".

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Sonderforschungsbereich 738 - aktuell

Internationales Symposium am 29. und 30.11.2017 in Hannover

02.02.2017

Unter der Überschrift „Cellular and Molecular Mechanisms and New Therapeutic Concepts in Transplantation“ veranstaltet der SFB738 in Kooperation mit weiteren Forschungsverbünden (IFB-Tx, SFB-TR127 (Xenotransplant), KFO234, „The One“ und der Charité Berlin sein 2. Internationales Symposium. Die Veranstaltung findet im Zentrum Hannovers im „Alten Rathaus“ statt.

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SFB-Sprecher Prof. Dr. Manns im DFG-Magazin „forschung“

08.12.2016

Für das vierteljährlich erscheinende Magazin „forschung“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat unser Sprecher einen Beitrag über den SFB738 verfasst, der unter der Überschrift „Positive Prognose“ in der Dezember-Ausgabe 2016 erschienen ist. Prof. Manns äußert sich in diesem Artikel zu den Herausforderungen und Zielen des SFB738 in seiner dritten Förderperiode.

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SFB 738 erhält DFG-Förderung für weitere vier Jahre

05.02.2016

Den Sonderforschungsbereich 738 „Optimierung konventioneller und innovativer Transplantate“ fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere vier Jahre – mit 12,5 Millionen Euro. Entsprechend erfreut zeigte sich SFB-Sprecher Prof. Dr. M. P. Manns nach der Entscheidung. Der SFB 738 ist eine Kooperation von Wissenschaftlern der MHH und des HZI in Braunschweig.

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Forschungsfilm: „Die Zukunft der Transplantationsmedizin“

Professor Dr. M. P. Manns, Sprecher des Sonderforschungsbereiches 738, über Wege zur Verringerung der Organknappheit und die perspektivreichsten Forschungsansätze für eine bessere Transplantationsmedizin.

Zudem ist Transplantationsforschung immer auch Translationsforschung. Sie erfordert die Zusammenarbeit unterschiedlichster Fachrichtungen und Abteilungen. Im Sonderforschungsbereich 738 findet dieser Gedanke täglich Anwendung - in einem internationalen Team.

zu den Forschungsprojekten

Herausforderungen an die Transplantationsmedizin

Neben der akuten Knappheit an Spenderorganen gilt es für die Wissenschaft auch diverse postoperative Herausforderungen zu bestehen.

Die Kurzzeitprognose einer Organtransplantation wird geprägt von primärer Organfunktion bzw. Nichtfunktion, akuten Abstoßungsreaktionen, Infektionen und chirurgischen Komplikationen. Zum langfristigen Erhalt der Organfunktion müssen Abstoßungsreaktionen und die Wiederkehr von Grundkrankheiten im Transplantat verhindert und die Verwendbarkeit sogenannter marginaler Organe verbessert werden. Gerade hier liegt ein zentrales Augenmerk unserer Forschungsprojekte.

 

Transplantation in 20 Jahren - unsere Zukunftsvision

Eine Transplantation stellt gegenwärtig für jeden Patienten einen erheblichen medizinischen Eingriff dar - mit Nebenwirkungen. Und in 20 Jahren?

Die transplantierten Organe müssen vom Empfänger langfristig akzeptiert und eine Abstoßungsreaktion verhindert werden, am besten in Zukunft ohne Einsatz toxischer immunsuppressiver Medikamente aber bei Erhalt der Infektabwehr, ganz im Sinne einer operationalen Toleranz. Eine weitere wichtige Zukunftsentwicklung ist eine Verbesserung der Konditionierung zu transplantierender Organe.