Messestadt und wissenschaftliche Metropole

Hannover genießt nicht nur als Messestandort weltweite Bedeutung. Auch als Standort medizinischer Spitzenforschung ist die niedersächsische Landeshauptstadt international anerkannt. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) befinden sich mehrere Sonderfoschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dazu ein spezielles Exzellenzcluster und vier vom Bundesforschungsministerium direkt geförderte Projekte.

Die konsequente Vernetzung von Forschung und Klinik bietet Medizinern aus aller Welt ein geradezu optmales Arbeitsumfeld. Ein weiterer ganz entscheidender Pluspunkt ist dabei die hohe Lebensqualität von Hannover. Denn wo man gerne lebt, da forscht es sich doch viel besser.

Forschungsschwerpunkte der MHH

Die drei Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Hochschule Hannover sind Immunität und Infektion, Organ- und Stammzelltransplantation, regenerative Medizin sowie Biomedizintechnik und Implantate. Der SFB 738 ist integriert sowohl in den Forschungsschwerpunkt Immunität und Infektion wie auch in den Forschungsschwerpunkt Organ- und Stammzelltransplantation und regenerative Medizin. Dabei kann der SFB738 auf eine jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der klinischen Transplantationsmedizin der verschiedenen Organsysteme zurückgreifen. Vor allem für die zukunftsorientierten neuen Transplantationsverfahren wie den Stamm- und Zelltherapien sowie der Gentherapie kann sich der SFB738 auch auf die Erfahrungen der MHH im Bereich der hämatopoetischen Stammzelltransplantation, der Hepatozytentransplantation und der Therapie mit regulatorischen T-Lymphozyten berufen. Auch eine zentrale GMP-Einheit steht für die Herstellung zellulärer Transplantate zur Verfügung.

Die Forschungsinfrastruktur der MHH im Bereich des Schwerpunkts Transplantation und regenerative Medizin wird auch verkörpert durch das interdisziplininäre Forschungs- und Behandlungszentrum IFB-Transplantation sowie das Exzellenzcluster REBIRTH (From Regenerative Biology to Reconstructive Therapy). Beide Instrumente der Infrastruktur haben die Grundausstattung der MHH für einen solchen Sonderforschungsbereich wesentlich verbessert. Die lokale Vernetzung drückt sich auch dadurch aus, dass sich zahlreiche theoretische und klinische Institutionen an diesem SFB beeteiligen. An 4 der 18 Projekte sind grundlagenwissenschaftliche Institute der MHH sowie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung beteiligt. 14 der 18 Projekte werden von klinischen Forschern geleitet, welches die große Interdisziplinarität verkörpert. Die nationale und internationale Vernetzung wird gelebt durch bilaterale kooperative Projekte wie auch durch alle zwei Jahre stattfindende internationale Symposien mit verwandten Netzwerken. In seiner Art hat dieser Sonderforschungsbereich ein gewisses nationales Alleinstellungsmerkmal.